Abschied nach mehr als 23 Jahren RNS

Am 30.06.2015 hat Herr Professor Dr. med. Hanfried Weigand seine aktive Tätigkeit als Leitender Arzt für Radiologie an den Dr. Horst Schmidt-Kliniken (HSK) im Alter von 76 Jahren beendet.

Professor Weigand hatte die HSK im Jahr 1992 als Chefarzt verlassen und die RNS gegründet, um mit diesem privaten Institut die radiologische Versorgung des Maximalversorgers sicherzustellen. Die damit intendierte Kombination der ambulanten und stationären Versorgung war damals ein Pionierstück - heute kaum zu glauben, da doch der Gesetzgeber genau dieses Zusammenrücken von Krankenhaus und Arztpraxis in nahezu allen gesetzgeberischen Maßnahmen forciert.

Im Rahmen einer Feierstunden im Dr. Peter Jäger-Bildungszentrum an den HSK würdigten Kollegen, Mitarbeiter und Freunde sowie langjährige Wegbegleiter das innovative Schaffen von Professor Weigand in mehr als 50 Jahren Medizin. So stellt der Ärztliche Direktor der HSK, Professor Dr. med. Dieter Braus, fest, dass es wohl immer wieder Überschneidungen in der eigenen Vita und der des Jubilars gegeben habe, etwa vor mehr als vier Jahrzehnten in einer Klinik im Badischen, genauer gesagt in Lahr. Auch stellte er Vermutungen darüber an, weshalb die Karriere in der Chirurgie enden musste und Professor Weigand in die Radiologie gewechselt war. Doch der kolportierte angedeutete Fusstritt des Jungassistenten in Richtung des Chirurgischen Chefarztes, der in der Folge fast von dem damals im OP üblichen Holzschuh am Kopf getroffen wurde, musste von Professor Weigand ins Reich der Fabel verwiesen werden.

Prof. Dr. D. Braus        Corinna Glenz          Prof. Dr. H. Weigand            Prof. Dr. K. Wenda 

Professor Dr. med. Klaus Wenda, Direktor des Instituts für Unfall-, Hand- und orthopädische Chirurgie, stellte das geradezu enzyklopädische medizinische Fachwissen Professor Weigands in seiner Ansprache in den Vordergrund. Wenn einmal wieder keiner der Kollegen mit dem demonstrierten Befund etwas anzufangen wusste, dann, so Professor Wenda, drehte man sich regelmäßig zu Professor Weigand um, der dann in aller Regel mit einem (beispielhaften) knappen "Wernicke-Korsakow-Syndrom" antwortete. Die Folge solcher Aussagen sei für gewöhnlich eine hektische Reaktion der jüngeren Kollegen gewesen, die nach kurzer Smartphone-Recherche anerkennend nickten und die Aussage mit einem kurzen "Stimmt" kommentierten.

Sein medizinischer Nachfolger, Herr Nael Abusalim, dankte Professor Weigand insbesondere für die Möglichkeit, noch mehr als ein Jahr von ihm lernen zu können und würdigte das Schaffen von Professor Weigand als bahnbrechend und innovativ für die Interventionelle Radiologie.

Nael Abusalim und Tochter

Zum Abschluss bedankte sich auch die Geschäftsführerin der HSK, Frau Corinna Glenz, mit einem Blumenstrauß und freundlichen Worten beim bis dato ältesten aktiven Klinikdirektor der HSK.

Professor Weigand selbst zeigte sich vom Kommen der vielen Weggefährten gerührt und dankbar und freute sich über die vielen wertschätzenden Kommentare zu seiner Person und seinem Schaffen. "Wenn ich das alles so höre, dann denke ich: es stimmt!" Mit diesem für ihn so kennzeichnenden Humor brachte er im Rahmen seines Rückblickes die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln und Lachen und machte damit deutlich, dass den HSK und der RNS nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Kollege und Freund in der Zukunft fehlen wird.

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